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Lesbarkeit

Die Lesbarkeit von Artikeln in Blogs und auf Webseiten hat in den letzten Monaten etwas Aufmerksamkeit bekommen. Es deutet sich ein Trend zu einem größeren und damit übersichtlicheren Schriftbild an. Dieser Trend hat hauptsächlich mit der Gestaltung zu tun, und nicht mit semantischem Markup, das sich ja sowieso hinter jeder Gestaltung verbergen sollte.

Mit dem Relaunch im Herbst letzten Jahres setzte Zeit-Online ein deutliches Zeichen in diese Richtung. Während die gesamte Seite in Punkto Lesbarkeit deutlich optimiert wurde, fiel besonders in der Einzelansicht der Artikel das größere Schriftbild auf. Die Änderungen auf die ich mich hier berufe, liegen vor allem in der Verbindung von größerer Schrift und einem höheren Zeilenabstand. Auf einigen Blogs war ähnliches zu bemerken. Das kommende Standardtheme von WordPress, mit dem Namen 2010/Twenty Ten, nimmt diesen Trend ebenfalls auf.

Ein bewusst gewähltes größeres Schriftbild im Inhaltsbereich einer Webseite erhöht die Lesbarkeit der Artikel. Damit unterstreichen wir die Ausrichtung auf den angebotenen Text in unseren Artikeln, und sorgen dabei dafür, dass die Inhalte unserer Webseite von den Besucherinnen und Besuchern leicht erfasst werden können. Gleichzeitig gibt uns diese Gestaltungsform auch die Möglichkeit andere Elemente bewusst kleiner zu lassen, und somit die Schönheit des Kleinen und der Liebe zum Detail Ausdruck zu verleihen.

Während mancher Besucher vorher die gesamte Seite vergrößerte um den Text in einer leicht zu lesenden Größe auf seinem Bildschirm zu haben, bekommt er diesen nun schon in einer angenehmen Größe angeboten. Wird die gesamte Webseite vergrößert, bleiben zwar die Relationen bestehen, jedoch wird insgesamt alles größer. Durch das Angebot eines größeren und damit übersichtlichen Schriftbildes bleibt die Gestaltung der Nuancen in unserer Hand. Wir haben somit stärkeren Einfluss auf das Erscheinungsbild der Seite und setzen bewusst Schwerpunkte.

danielehniss.de im lesemodus

In meinem anderen Blog führte ich in diesem Zusammenhang ein kleines Experiment durch. Nachdem ich die Schriftgröße im Inhaltsbereich vor kurzem etwas angepasst hatte, wollte ich noch etwas mehr Fokus auf die jeweiligen Artikel legen. Dennoch wollte ich auf die unterschiedlichen Informationen in den Seitenleisten nicht verzichten. Daher entschied ich mich für die alleinige Darstellung des Artikels in der Einzelansicht und die Beibehaltung der Seitenleisten auf der Startseite und den anderen Seiten des Blogs.

In der Einzelansicht des Artikels wird nun der Inhalt der Seitenleisten nicht mehr aufgerufen, und durch die Verwendung einer bestimmten Klasse für den Seitenbereich, wird mittels Stylesheet die Seitenbreite angepasst. Auf diese Weise ist es den Besucherinnen und Besuchern der Seite möglich die Artikel übersichtlich präsentiert zu bekommen und gleichzeitig in einer ablenkungsarmen Atmosphäre zu lesen. Ähnlich der Konzentration auf Bilder oder Videos durch die Verwendung von Lightboxen, kann auf diese Weise auch Lesbarkeit von Artikel gesteigert werden.

Andrea Schwager

AndreaSchwager.de Startseite

Den heutigen Beginn der Weltstillwoche nehme ich zum Anlass auf ein Projekt hinzuweisen das vor einiger Zeit online ging. Ich hatte die Gelegenheit eine Webseite für Andrea Schwager im Rahmen ihrer Geschäftsausstattung zu realisieren. Frau Schwager ist Kinderkrankenschwester und widmet sich in ihrer freiberuflichen Tätigkeit der Unterstützung von Eltern in der Anfangsphase mit ihren Kindern. Für weitere Informationen zu ihren Angeboten empfehle ich einen Besuch ihrer Seite…

Benutzer und ihre Befugnisse

Alle die eine Seite betreuen, für die sie nicht nur alleine Zuständig sind, haben sich beim Anlegen neuer Benutzer bestimmt schon das ein oder andere Mal gefragt welche Befugnisse mit welcher Rolle verbunden sind. Bei den Rollen des Administrators und des registrierten Lesers liegen die Befugnisse noch deutlich auf der Hand. Doch die drei Rollen in der Mitte sind dagegen nicht immer klar voneinander zu unterscheiden.

Ich habe die Rollen und Bedürfnisse der Benutzer mal aus dem Eintrag der WordPress Dokumentation zusammengefasst. Auf einen Blick sieht das dann wie folgt aus:

  • Administrator: hat alle Möglichkeiten.
  • Herausgeber: kann Einträge und Seiten veröffentlichen und bearbeiten. Sowohl eigene Einträge und Seiten als auch die von anderen Benutzern können bearbeitet werden. Darüber hinaus können auch Kommentare und Links verwaltet werden. Natürlich können auch Dateien hochgeladen werden. Dem Herausgeber ist es auch möglich HTML und Javascript in den Einträgen, Seiten und Kommentaren zu verwenden.
  • Autor: kann eigene Einträge und Seiten veröffentlichen und bearbeiten und Dateien hochladen.
  • Mitarbeiter: kann eigene Einträge verfassen und bearbeiten, diese jedoch nicht veröffentlichen.
  • Registrierter Leser: wie der Name schon sagt kann sie oder er nur lesen.

Auf folgendem Screenshot sind alle Befugnisse zu sehen und die Zuordnung zur jeweiligen Rolle ist grafisch umgesetzt:

Befugnisse und Rollen von Benutzern in WordPress

Quelle: doku.wordpress-deutschland.org

Das Internet ist kein Medium

Zum Titel dieses Eintrages wurde ich inspiriert durch den Artikel »Das Medium ist auch die kommerzielle Botschaft« von Andreas Göldi auf netzwertig.com

Göldi nimmt in diesem Artikel einige Gedanken des Medienwissenschaftlers Marshall McLuhan auf und wendet sie auf einige Bereiche des Wandels an den die Medien momentan erleben. Er geht darin auf den Wandel ein, den die Zeitungs- und Musikbranche erleben. Bevor ich die Lektüre des Artikels in seiner Gänze empfehle folgen hier zwei Zitate. Zunächst ein kurzer Abschnitt in dem er den Satz „Das Medium ist die Botschaft“ für den Kontext des Artikels definiert:

Eine von McLuhans Kernthesen ist im knackigen Satz “Das Medium ist die Botschaft” zusammengefasst. Damit drückte McLuhan aus, dass die essentiellen Eigenschaften eines Mediums erheblich bestimmen, wie es von den Konsumenten wahrgenommen wird und damit auch, welche Inhalte darin funktionieren. Letztlich bestimmt das, welche Art von Denkprozessen und Emotionen durch ein Medium ausgelöst werden können, wie die Weltwahrnehmung der Konsumenten beeinflusst und damit langfristig die Gesellschaft verändert wird.

Darauf folgen einige Ausführungen darüber wie sich der Umgang des Lesers mit Inhalten in Zeitungen und im Internet unterscheidet. Meiner Ansicht nach befindet sich der Kernsatz des Artikels im nun folgenden Abschnitt:

Was sollen aber nun die Hersteller von Inhalten tun, wenn das Internet offensichtlich die Wertschätzung von Content so stark reduziert? Zunächst mal müssen sie verstehen, dass “das Internet” kein Medium ist, sondern eine Trägerinfrastruktur für verschiedenste Medien. Das Web funktioniert anders als iTunes und Twitter und Email. Jedes Teilmedium hat seine Charakteristiken, die entscheidend für kommerzielle Ausnutzung sein können. Traditionelle Medienunternehmen täten gut daran, bewusst Internet-basierte Medien zu fördern, die die Inhalte über die Interaktion priorisieren.

Verstehen wir das Internet nicht als Medium an sich, sondern als Trägerinfrastruktur für verschiedene Medien, dann liegt es an uns zu wählen auf welche Weise unsere Botschaft am Besten beim Besucher unserer Webseite ankommt. Die Webseite oder der verwendete Dienst wird daher nach seinen Charakteristiken entwickelt und ausgewählt, so dass eine Einheit zwischen Medium und Botschaft entsteht und auf diesem Wege meine Botschaft bei derjenigen und demjenigen ankommt, der nach mir, meinem Projekt oder meiner Firma sucht. Das ist keine neue Erkenntnis und dennoch eine, die es immer wieder neu zu bedenken gilt.

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»Das Medium ist auch die kommerzielle Botschaft« von Andreas Göldi auf netzwertig.com

WordPress 2.8

In der Regel ist es immer ratsam die aktuellste Version des Systems zu verwenden das die Arbeit im Hintergrund einer schönen Webseite übernimmt. Aus diesem Grund rate ich meinen Kunden stets auf Aktualität zu achten (und natürlich Sicherungskopien anzulegen). Im Normalfall teste ich spätestens am Tag des Erscheinens die neue Version von WordPress auf einem meiner Blogs. Während die Tests mit der Beta-Version von 2.8 gut verlaufen waren, installierte ich zügig die finale Version – nur um einige Fehlermeldungen zu bekommen.

Nachdem eine ganze Reihe von Problemen mit der aktuellen Version 2.8 aufgetreten sind gab es einen ersten Eintrag mit Warnhinweisen auf dem Blog von WordPress-Deutschland. Heute wurden diese Warnhinweise durch die Empfehlung erweitert auf die Version 2.8.1 zu warten bevor ein Update durchgeführt wird. Ende dieser Woche soll bereits die korrigierte Version 2.8.1 in die Betaphase kommen, mit dem Erscheinen der finalen Version ist kurz darauf zu rechnen.

Motionfruit

Motionfruit Work

Die Seite motionfruit.de ist schon eine ganze Weile online, in den letzten Tagen habe ich sie nun auch als Projekt hier angelegt. Das kreative Team um Marc Böttler bietet uns auf der Seite Einblicke in sein Schaffen. Für einen sehr guten Vorgeschmack auf die Arbeit des Motionfruit-Teams empfehle ich das dort aktuell eingestellte Projekt von Intros zu Interviews das hier als Quicktime in HD angesehen werden kann und worüber Marc hier ein paar Worte geschrieben hat.

Auf der sicheren Seite

Backups zählen zu den Handlungen die wir uns immer dann wünschen getan zu haben, wenn wir es wieder mal unterlassen haben in regelmäßigen Abständen unsere Daten zu sichern. Bei Webseiten neige ich immer wieder dazu zu denken dass diese ja nicht auf meinem Rechner sondern im Internet liegen und daher immer verfügbar sind. Was jedoch wenn aus irgendeiner Verkettung ungünstiger Umstände die Datenbank verloren geht in der alle Blogeinträge, die Kommentare und alle weiteren Einstellungen gespeichert sind? Oder wenn durch ein Fehler am Server, der ja prinzipiell auch nur eine Festplatte ist, die aktuellsten Anpassungen und schönsten Bilder verloren gehen? Mist.

Um mich selbst und vielleicht auch dich mal wieder an ein Backup zu erinnern schreibe ich diesen Eintrag. Sichere doch jetzt gleich mal die Ordner in deinem Webspace und die Datenbank dazu. Ein sinnvolles Plugin zum sichern der Datenbank unter Wordpress ist WP-DB-Backup das genau das macht was sein Name andeutet – ein Backup der (MySQL)Datenbank. Du kannst bei diesem Plugin einige Einstellungen vornehmen, so auch ein automatisches Backup der Datenbank in bestimmten Intervallen das dir dann beispielsweise bequem per Mail zugesandt wird. Beim Upgrade auf die aktuellste WordPress-Version ist ein komplettes Backup ebenfalls sehr empfehlenswert, dieses hilft dir bei evtl. Fehlern einer frischen Version oder sonstiger unerfreulicher Ereignisse nichts zu verlieren. Jetzt höre ich auf zu schreiben und sichere meine Daten. Du auch?

Martin Gommel Fotografie

martingommel.de Startseite

Ich freue mich sehr, dass mit martingommel.de eine neue Seite von Martin Gommel online ist bei deren Entstehung ich beteiligt sein durfte. Im Projektbereich habe ich eine Seite dazu eingefügt und empfehle dir einen Besuch dort und den Genuss der Bilder von Martin: martingommel.de

September Leaves

September Leaves

Eines der Projekte an denen ich momentan arbeite ist die neue Seite für den Singer/Songwriter September Leaves. Ich erwähne das hier, da Mr. Leaves sich momentan im Studio befindet und dort aufnimmt. Auf seiner (provisorischen) Seite versorgt er uns mit Einträgen und Einblicken in das Aufnahmegeschehen. Neben diesen empfehlenswerten Einträgen bewegt er sich auf Twitter, hat eine Facebook-Seite und lässt dich via last.fm an seinen Hörgewohnheiten teilhaben.

Die Rechte an dem Bild in diesem Eintrag hat © Photoshop Bob.

Webciety

Heute ging die Computermesse CeBIT in Hannover zu Ende. Gestern Abend sah ich mir ein kurzes Video von N24 an in dem Sascha Lobo über die Idee des Webciety-Bereichs in Halle 6 redete. Dort wurde in diesem Jahr entsprechend des Schwerpunktthemas »Internet« basierend auf einem Konzept von Sascha Lobo den Anbietern Ausstellungsfläche angeboten, deren Produkt ausschließlich im Internet zu finden sind.

Webciety

Den Begriff »Webciety« finde ich sehr treffend. Er charakterisiert die Verbindung von Internet und Gesellschaft. Wenn Gesellschaft durch wiederkehrende Interaktion unter Menschen konstituiert wird, dann ist leicht nachvollziehbar, dass das was wir heute im Internet erleben die Interaktionen der Menschen untereinander prägt. Insofern stimme ich dem Begriff »Webciety« im Sinne einer (auch) im Internet vernetzten Gesellschaft zutiefst zu.

Während ich diese Zeilen schreibe ist meine Frau auf facebook aktiv und tauscht sich mit ihren Freunden aus. Dabei ist facebook nur ein Beispiel einer Internetplattform die die Interaktionen untereinander ergänzt und bereichert. Es gibt eine ganze Reihe anderer Kommunikationswege im Internet die unsere alltäglichen Interaktionen bereichern und ergänzen. Da sich diese und ähnliche Kommunikationswege immer mehr durchsetzen und nach und nach aus der »Geekecke« herauswandern, befinden wir uns meiner Meinung nach in einer Zeit in der das Internet und die anderen gesellschaftlichen Interaktionen sich immer mehr vernetzen.

Mir scheint der Begriff »Webciety« in diesem Zusammenhang als sehr treffend, da er uns auf diese Verbindung zwischen Internet und alltäglicher Interaktion (Gesellschaft) aufmerksam macht.

Interaktion

Heute las ich durch einen Hinweis von Johannes einen weiteren Artikel den ich hinsichtlich der eigenen Betätigungen in den so genannten sozialen Medien für richtungsweisend und im Besten Sinne inspirierend halte. Mike Arauz verfasste auf seinem Blog einen leidenschaftlichen Beitrag zum Umgang mit sozialen Medien in dem er auf einige Trugschlüsse hinweist, die einem allzu gern unterlaufen. Diesen Artikel empfehle ich jedem von uns der sich in den so genannten sozialen Medien engagiert, egal aus welcher Motivation dies geschieht.

Meiner Ansicht nach plädiert er ebenfalls in Richtung »Interaktion« ganz so wie ich den Begriff »Webciety« verstehe.

Depone Netzgestaltung

Daniel EhnissDepone Netzgestaltung ist ein Blog von Daniel Ehniss. Hier gebe ich Einblicke in meine netzgestalterische Tätigkeit.
In den Einträgen und auf der Projektseite werden einige Projekte vorgestellt, an denen ich gearbeitet habe.
Bei Fragen oder Interesse bin ich gut über das Kontaktformular zu erreichen.

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